Cerro Rico
The Silver Mountain

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150324_award-auszeichnung_nominated_Best Documentary Film Short
 
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konzept

Konzept

Man sagt, selbst die Pferde wurden in der Blütezeit Potosis mit Silber beschlagen.

Durch eine zufällig entdeckte Silberader am Cerro Rico (reicher Berg) durch den Indio Huallpa 1545, wurden die spanischen Konquistadoren auf den Berg aufmerksam und begannen noch im selben JahrIMG_0008_thumb dort zu graben. Nur 28 Jahre später lebten in Potosi (Stadt am Fuße des Cerro Ricos / 4500 m.ü.n.N) bereits 120000 Einwohner – so viele wie das damalige London und mehr als Seville, Madrid, Rom oder Paris. Potosi war eine der größten und reichsten Städte der Welt.Für über zwei Jahrhunderte kam mehr als die Hälfte der weltweiten Silberproduktion aus dem Berg. Dieser Reichtum finanzierte das spanische Reich, beeinflusste die Richtung der europäisch – ökonomischen Entwicklung maßgeblich und unterstützte Europas Handelsbeziehungen mit China. Während dieser Zeit wurde der Cerro Rico weltberühmt.
Die Kosten dieses unvorstellbaren Reichtums: Völkermord. In nur drei Jahrhunderten fielen der Habgier der Europäer am Cerro Rico mehr als 8 Millionen Menschen zum opfer. Von dem Reichtum ist Potosi und Bolivien nichts geblieben. Potosi ist eine arme Stadt in einem armen Bolivien.

Auch heute noch arbeiten rund 15000 Arbeiter, darunter unzählige Kinder, in den Minen des Cerro Ricos. Die Arbeitsbedingungen haben sich seit der Kolonialzeit nicht merklich verändert. Mit Hammer und Meißel graben sich die Mineros durch den Berg um die letzten Reste Silber, Zink, Zinn und Kupfer zu finden. Trotz giftiger Dämpfe und Staub tragen die meisten Mineros keine Gasmaske oder Sicherheitskleidung. Sowohl an den Folgen der Dämpfe als auch bei Arbeitsunfällen stirbt im Durchschnitt ein Arbeiter pro Tag.

IMG_0021-2_RAUL_thumbDer ca. 25-minütige experimentelle Dokumentarfilm gibt einen respektvollen Einblick in den Alltag der Kumpels Potosis. Hierfür werden wir sie im Sommer 2014 in die dunklen Stollen begleiten und hautnah über sechs Wochen ihre harte Arbeit dokumentieren. Hierbei wird nicht wie im klassischen Dokumentarfilm ein Sprecher im „Off“ oder ein Protagonist die Geschichte und die Vorkommnisse in der Mine erzählen. Vielmehr werden diese durch surreales Audio und eine verwirrende, jedoch hochemotionale Bildästhetik vermittelt. Ziel dieser künstlich geschaffenen Verfremdungsmechanismen ist es, gewohnte Denkschemata zu durchbrechen und als Katalysator für neues, verändertes Denken zu wirken. Aus einer unreflektierten Ausgangssituation wird so ein neues, vertieftes Verständnis der Realität beim Zuschauer generiert.

team

Team

armin

Armin Thalhammer (27) absolvierte 2012 an der FH Deggendorf den
Bachelor in Medientechnik mit Schwerpunkt Film und TV. Seit zwei
Jahren arbeitet Armin erfolgreich als freischaffender Regisseur, Foto-
und Videograph für Kunden wie Adidas, Renault und die Commerzbank.

 

 

julian

Julian Hartmuth (27) absolvierte 2013 den Bachelor
in Medientechnik an der FH Amberg. 2012 arbeitete
er für die Produktionsfirma Evisco als Kameramann
und erhielt Aufträge unter anderem von Kunden wie
dem FC Bayern München und der bayerischen Staatsoper.

 

 

 

andi

Andreas Posch (27) schloss 2013 den Bachelor
in MultiMediaArt an der FH Salzburg im Fach-
bereich Audio ab. 2012 sammelte er viel praktische
Erfahrung bei Krane&Rabe Audiodesign in Berlin.
Seit Oktober 2013 arbeitet Andreas im Tonstudio
Preuss-Projekt in Salzburg und speziallisierte sich
auf Sounddesign, Musik- und Postproduktion
für Film & TV.

 

 

chris

Christoph Mittermaier (27) absolvierte 2013 den Bachelor
in Medienproduktion an der FH Amberg. 2012 sammelte
Christoph wertvolle Erfahrungen bei den MSM Studios in
München. Seit mehreren Jahren ist er als Produzent (LaChriz)
im Bereich der elektronischen Musik tätig und kann auf
erfolgreiche Veröffentlichungen auf unterschiedlichen
Musiklabels zurückblicken.

 

 

 

ester

Ester Kao (25) absolvierte den Bachelor
in MultiMediaArt an der FH Salzburg im
Fachbereich Audio im Jahr 2013. Besonders
die gesammelten Erfahrungen durch die
Tätigkeit im Tonstudio Soundtrack Vienna
erweiterten ihre Fähigkeiten in der Audio-
Postproduktion. Bei zahlreichen Dreharbeiten
stellte sie ihr Können als Tonmeisterin unter Beweis.

 

 

kathi

Katharina Rettenbacher (26) schloss 2013 das Bachelorstudium
Medienmanagement an der FH St. Pölten ab. Zu ihren Schwerpunkten
zählten unter anderem Content-/Projekt- und Risikomanagement.
Als Redakteurin einer Berliner TV-/Film Produktionsfirma konnte
sie bereits diverse audiovisuelle Beiträge für die deutsche
Fernsehlandschaft realisieren.

 

presse

Presse

Hier eine Selektion diverser Presseartikel:

Spiegel Online, 13.12.2014

Uni Spiegel, 08.12.2014

Salzburger Nachrichten, 19.12.2014

Der Standard, 25.05.2015

 

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